Gefäßlaser

Gefäßlaser bei Couperose, Blutschwämmen und Äderchen

Beim Gefäßlaser ist der gebündelte Laserstrahl auf den roten Farbstoff eingestellt und erkennt auf diesem Weg zielgenau blutgefüllte Strukturen. Etwas jeden Millimeter wird ein Laserimpuls abgesetzt, um durch punktuelle Hitzeeinwirkung einen Verschluss des Gefäßes zu erzielen. Nach einigen Tagen bis Wochen wird die behandelte Struktur schließlich vom Körper abgebaut.
Der Gefäßlaser wird zur Behandlung folgender störender Gefäßfehlbildungen eingesetzt:
Teleangiektasien (erweiterte rote bis blaue Äderchen)
Angiomen (Blutschwämmen)
Besenreiser
Couperose (diffus erweiterte Äderchen mit Rotfärbung von Gesicht oder Decolletee)

Nach der Behandlung ist die Stelle gerötet, eine kleine Kruste kann sich bilden. Diese löst sich aber von selbst nach durchschnittlich 5 Tagen ab. Im Gesicht kann die Reaktion einem leichten Sonnenbrand ähneln. In den meisten Fällen ist eine zweite Sitzung nach 4 Wochen notwendig.
In der Nachbehandlungsphase sollte die Haut für 4-6 Wochen vor Sonnen geschützt werden. Dazu empfehlen wir, einen Sonnenschutzfaktor von 30 bis 50 zweimal täglich aufzutragen.
Nebenwirkungen:
Häufig: leichte Schwellung, Rötung, Brennen, Krustenbildung
Selten: Entzündungen oder kleine Wunden an den gelaserten Stellen, bräunliche Verfärbungen, lang anhaltende Rötungen, Blasenbildung
Sehr selten: Narbenbildung, lang anhaltende Verfärbungen

Ihr Hautarzt Wien: Dr. Matthias Sittenthaler