Mundschleimhaut

Was sind Erkrankungen der Mundschleimhaut?

Jegliche Veränderungen der Mundschleimhaut wie Lichen ruber, Candidose, Zungenbrennen, Aphthen, Mundwinkelrhagaden und Fieberblasen.

Ursachen und Symptome

Aphthen: Runde, gelblich-weiß gefärbte Schleimhautgeschwüre mit einem entzündeten rötlichen Hof. Die Ursachen sind bisher unbekannt.

Candidose (Mundsoor): Tritt am oder im Mund oder im Bereich des Rachens auf und wird durch den Hefepilz Candida hervorgerufen. Charakteristisch ist ein weißlicher Belag auf der Schleimhaut.

Lichen ruber: Autoimmunerkrankung mit Auftreten von Hautknötchen und/oder Schleimhautveränderungen.

Mundwinkelrhagaden (eingerissene Mundwinkel):  Eingerissene Mundwinkel sind ein Problem bei sehr trockener und spröder Haut. Bei sämtlichen Mundbewegungen kommt es zu Schmerzen, zudem können sich in aufgerissenen Mundwinkeln Bakterien, Viren und Pilze hervorragend etablieren und Entzündungen verursachen.

Zungenbrennen: Ursache für das Zungenbrennen kann eine Störung der Nervenfasern des Gesichtes oder der nachfolgenden Schaltknoten im Gehirn sein, weiteres kann auch eine Allergie dahinter stecken.

Fieberblasen: Fieberblasen entstehen zumeist auf den Lippen, rund um den Mund, auf den Wangen oder am Naseneingang. Nach einer einmaligen Infektion bleibt das Virus zeitlebens im Körper und kann jederzeit wieder auftreten. Insbesondere Stress, Infektionskrankheiten, hormonelle Schwankungen und Immunschwäche lassen das Virus leicht wieder aktiv werden. Am Beginn der Fieberblasenentwicklung kommt es zu einem Juckreiz oder Spannungsgefühl. Kurz darauf entstehen nässende Bläschen, welche eine hochinfektiöse Flüssigkeit enthalten. Nach dem Aufplatzen bilden sie eine Kruste aus.

Behandlung

Candidosen werden mit Antimykotika behandelt. Bei Mundwinkelrhagaden können fetthaltige Salben oder Pasten bzw. Vaseline Verbesserungen bringen. Liegt zusätzlich eine Pilzinfektion oder eine bakterielle Infektion vor, können zusätzlich lokale Antimykotika bzw. Antibiotika eingesetzt werden. Bei Lichen ruber und Aphthen werden werden lokaltherapeutische bis systematische Therapien durchgeführt. Fieberblasen können lediglich symptomatisch behandelt werden, hierzu ist eine Vielzahl an lokalen Cremen oder Salben auf dem Markt.

Ihr Hautarzt Wien: Dr. Matthias Sittenthaler